Batteriespeicher Bodensee20 MWh · 10 MW · Flughafen Friedrichshafen

Ladezustand
Geldfluss
Sollleistung jetzt
Deckungsbeitrag Tag
seit 0 Uhr
Vollzyklen
Restkapazität
bereit

Fahrplan des Tages

Bezug und Einspeisung gegen den Börsenpreis

Leistungsband

Oben Entladerichtung, unten Laderichtung – wofür die Umrichterleistung je Viertelstunde vergeben ist. Grün und blau ist Handel am Day-Ahead und Intraday, farbig ist Vorhaltung für Regelleistung, dunkel ist frei. Die weiße Linie rechts zeigt den Cashflow je Viertelstunde, rot wenn gezahlt wird; Leistungspreise sind anteilig enthalten.

Ladezustand

Ist, Soll und Prognose gegen die zulässigen Grenzen

Deckungsbeitrag

Woher der Tagesbeitrag kommt

Backtests

Simulationsläufe aus der Datenbank

Noch keine Läufe. Mit enervault backtest --from 2022-01-01 --to 2025-12-31 starten.

Planungsannahmen

gelten für morgen und die Woche · Anlage, Kosten und Märkte aus dem Bedienfeld im Leitstand

Abrufwahrscheinlichkeit = Anteil der Vorhaltezeit, in dem der Übertragungsnetzbetreiber tatsächlich abruft. Sie wirkt im Optimierer zweifach: Die erwartete Abrufenergie (Vorhaltung × Wahrscheinlichkeit × Dauer) verschiebt den Ladezustand – positive Abrufe entladen, negative laden, dafür hält der Fahrplan Energie bzw. freien Platz vor – und sie bringt Arbeitserlös. Höhere Werte bedeuten mehr Arbeitserlös, aber auch mehr Zyklen und weniger Spielraum für den Handel. Die Werte sind derzeit Annahmen (Standard aus config/plant.yaml); gemessene Abrufquoten gibt es, sobald die abgerufene Regelarbeit von netztransparenz.de geladen wird.

Bilanz

letzte 24 Monate

Deckungsbeitrag nach Produkt

je Tag, Woche oder Monat – Zeitraum über die Knöpfe oder den Schieber unten wählen, herausgezoomt wird automatisch zusammengefasst · Klick auf eine Säule öffnet den Zeitraum in der Tabelle

Tageswerte

neueste oben · Monat anklicken zum Auf- und Zuklappen · Deckungsbeitrag = Summe der Produktspalten · ⚠ = Preislücke, Tag mit 7-Tage-Profil gerechnet

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Wie die Faktoren zusammenwirken

Lesehilfe für die sechs Netze

Achsen sind die Einsatzmöglichkeiten des Speichers. Alle Werte gelten für 1 MW über den ganzen Block, alle Netze haben denselben Maßstab. Leistung Erlös aus dem Leistungspreis für die Vorhaltung. Arbeit / Handel erwartete Marge vor Kosten, wenn Energie fließt: bei Regelleistung Abrufwahrscheinlichkeit × Abstand des Arbeitspreises zum Day-Ahead, beim Day-Ahead-Handel der Abstand zu den billigsten bzw. teuersten vier Stunden des Tages, beim Intraday die Abweichung zum Day-Ahead. Ein Handelszyklus belegt immer zwei Blöcke – Laden und Entladen. Deshalb steht in jedem Block nur die halbe Zyklusmarge, sonst wäre der Handel gegenüber den 4-Stunden-Produkten doppelt gezählt.

Deckungsbeitrag was nach Degradation, Wirkungsgradverlust, Handelskosten, Risikoabschlag und gegebenenfalls Netzentgelt übrig bleibt – danach entscheidet der Optimierer. Der Abstand zwischen der Außenkante der Flächen und der grünen Linie sind die Kosten. Plan was der Optimierer einplant, in MW (Außenring = volle Leistung). Sweet Spot ★ höchster Deckungsbeitrag für ein einzelnes MW im Block.

Der Sweet Spot sagt, was ein MW für sich allein am meisten bringt. Der Plan kann davon abweichen, weil alle Produkte dieselbe Leistung und denselben Energieinhalt teilen: jedes MW aFRR oder mFRR braucht 1 MWh Energie-Hinterlegung (FCR 0,5 MWh), was mittags geladen wird, fehlt als freier Platz für negative Regelleistung, und für den Abend muss Energie im Speicher sein. Dazu kommt das Zyklenlimit je Tag. Der Optimierer löst das über den ganzen Tag – die Netze zeigen, wo die Hebel liegen.

Zwei Maßstäbe in einem Bild: Flächen und grüne Linie sind Geld je MW, die weiß gestrichelte Linie ist die geplante Menge in MW. Beide teilen sich die Achsen, nicht den Ring. Und: Die Werte gelten für das erste MW. Für jedes weitere sinkt der Beitrag, weil es nur wenige teure Stunden gibt und der Energieinhalt begrenzt ist. Deshalb kann der Plan bewusst auf ein Produkt gehen, dessen Wert je MW etwas niedriger ist, dafür aber über die volle Leistung trägt.

Degradation ist der Kostenfaktor, der Handel und Regelleistung am stärksten unterscheidet: Jede entladene MWh kostet Batterielebensdauer. Beim Handel fällt sie auf jede MWh an, bei Regelarbeit nur mit der Abrufwahrscheinlichkeit, bei reiner Vorhaltung praktisch gar nicht. Deshalb kann ein Block brutto beim Handel vorn liegen und nach Kosten trotzdem bei der Regelleistung.

Marktfaktoren – was die Preise treibt

Faktor steigtDA-PreisDA-SpreadIntraday-ChancenaFRR+ / mFRR+aFRR− / mFRR−Warum
PV-Einspeisung Mittagstal: billiger Strom, Überschuss muss abgeregelt werden – negative Regelleistung ist gefragt, Laden lohnt.
Windeinspeisung Drückt den Preis oft ganztägig; der Spread hängt davon ab, ob der Wind abflaut. Windprognosefehler treiben Intraday und Abrufe.
Last / Residuallast Morgen- und Abendspitze: teure Stunden, Entladen und positive Regelleistung bringen am meisten.
Prognoseunsicherheit Große Abweichungen zwischen Prognose und Ist erhöhen Abrufe in beide Richtungen und die Intraday-Spreads.
Ladezustand Voller Speicher kann einspeisen (positiv), hat aber wenig Platz für negative Regelleistung – leerer umgekehrt.

Kostenfaktoren und Grenzen – was vom Erlös abgeht (Werte des gewählten Tages)

▲ / ▼ = typische Richtung der Wirkung, keine feste Regel. Die Zahlen in den Netzen kommen aus den Eingangsdaten, den Anlagenparametern und dem Fahrplan des gewählten Tages.

Alle Zeitreihen, die für den gewählten Tag in den Optimierer einfließen. Überfahren eines Diagramms verschiebt die Zeitmarke in allen Diagrammen, im Batteriesymbol und im Orderbuch.

Batterie – Messwerte

Ladezustand und Leistung, Ist gegen Soll

Batterie – Zellzustand

Temperatur und Zellspannung

Spotpreise

Day-Ahead und Intraday

Intraday-Markttiefe (Schätzung)

zur gewählten Viertelstunde – kein echtes Orderbuch

Regelleistung – Leistungspreise

FCR, aFRR, mFRR je 4-h-Block

regelleistung.net

Regelarbeit – Arbeitspreise

aFRR (PICASSO) und mFRR (MARI) gegen den Day-Ahead

regelleistung.net

Last und Erzeugung Deutschland

Lastprognose, PV, Wind, Residuallast

ENTSO-E · SMARD

Wetter

Temperatur, Wind in 100 m, Globalstrahlung

Open-Meteo

Abrufwahrscheinlichkeit

Anteil der Vorhaltezeit mit Abruf – bestimmt die erwartete Abrufenergie

Aktivierungsmodell

Modellparameter

Anlagen- und Kostenparameter dieses Laufs

Datenkatalog

Jede Eingangsreihe mit Quelle, Status und Tageskennzahlen

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Impressum und Datenschutz

enervaultKI, erreichbar unter airfuel.enervault.de – digitaler Zwilling des Batteriespeichers Bodensee (20 MWh / 10 MW, Flughafen Friedrichshafen).

Anbieter · Angaben gemäß § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG)

Jung & Meyer GmbH
Oberhofstr. 59
88045 Friedrichshafen
Deutschland

Vertreten durch den Geschäftsführer: Edgar Jung
Registergericht: Amtsgericht Ulm · Registernummer: HRB 747523
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE319648702

Kontakt: edgar.jung@elropro.com

Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV

Edgar Jung, Oberhofstr. 59, 88045 Friedrichshafen, edgar.jung@elropro.com

Software, Optimierung und KI

Die Oberfläche und alle Visualisierungen, der Optimierer für Fahrplan und Vermarktung sowie die KI-Modelle für Preis- und Abrufprognose dieser Anwendung stammen von der Jung & Meyer GmbH und werden von ihr betrieben und weiterentwickelt. Fragen zur Software, zu den Rechenwegen und zu den Daten: edgar.jung@elropro.com

Fahrpläne, Erlöse und Deckungsbeiträge sind Modellrechnungen auf Basis veränderbarer Annahmen und öffentlich verfügbarer Marktdaten. Sie sind weder eine Zusage noch eine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung; tatsächliche Ergebnisse können erheblich abweichen.

Datenquellen: SMARD (Bundesnetzagentur), ENTSO-E Transparency, regelleistung.net, netztransparenz.de und Open-Meteo. Die Rechte an den Quelldaten liegen bei den jeweiligen Anbietern.

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